vom Leben zum ewigen Leben

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Für S.:
Buchstaben sind Symbole. Griechisch bezeichnet "Sym-bol " das "Zusammen-Geworfene" oder "Zusammen-Gebrachte". Man bringt zusammen z.B. den Laut (das phonem) "L" mit dem Buchstaben "L", den Laut "e" mit dem Buchstaben "e", den Laut "b" mit dem Buchstaben "b"...usw. (Bemerkenswert ist, dass das Gegenteil (Dia-bol)  "Auseinander- reissen"  bzw. "Durcheinander-werfen" bedeutet)

Dann aber, wenn wir die Buchstabenfolge "Leben" nicht nur geschrieben, sondern auch die Phonemenfolge "L"+"e" +"b"+"e"+"n" zusammengesetzt, d.h. das Wort "Leben" ausgesprochen haben, wird es interessant: Die Zeichenfolge, sei es als Buchstaben oder als Phoneme, bedeutet etwas! - Und noch unglaublicher: Wir wissen alle, was die Zeichenfolge bedeutet. Mit der Frage, wie das möglich ist, sollen sich die Philosophen herumschlagen. Uns interessiert jetzt eher: Das Leben unten auf der Welt muss doch irgendwie differenziert sein. Das Leben eines Regenwurms ist ja nicht ganz dasselbe wie das Leben eines Pferdes oder eines Menschen.

Auf dem gif-Bildchen sieht man schon in der Ausgangslage (Ausgangslage des Lebens) folgendes: Oben (wir sagen üblicherweise: im Himmel) hängt etwas Gelbes. Erst wenn es hinunter sinkt wird klar: Es ist ein "i" (ein "I" wie "Iesus"). 

Das gelbe "i" wird auf die Welt, ins Leben hinunter gesandt. Und so entsteht aus dem Leben etwas, das den Tod bezwingt (Hohelied 8,6). Der Geist, der solches bewirken kann, kommt von oben.

Und kaum ist die Liebe, die selbst Leben ist, ins irdische Leben eingepflanzt, da zeigt sich das, was so vielen Menschen so grosse Mühe macht: Die selben Symbole, welche die Liebe widergeben, stellen auch das Leiden dar, wenn sie nur ein ganz klein wenig umgeordnet werden: Das "i", das aus dem Leben Lieben machte, rückt eine Stelle vor. Damit ist das Leiden allerdings noch nicht manifest; es bedarf noch einer weiteren Umstellung: Das "b".wird um seine Längsachse gedreht, eine Drehung, die nur im Raum (d.h. in der Wirklichkeit, in der Praxis), nicht aber im Abstrakten auftreten kann (d.h. nicht in der Theorie, nicht in der zweidimensionalen Papier- bzw. Bildschirmebene). Liebe, wenn sie in der Praxis vollzogen wird, bedeutet immer auch Leiden.

Diese "nur im Dreidimensionalen mögliche Drehung" hat ihre tiefsinnige Analogie bei der Ableitung der Zeit-Dilatation in der Speziellen Relativitätstheorie.
(vgl. Ableitung SRT ; Drehung der Koordinaten von Bild Nr.18 zu Bild Nr.19)

Ein Leben aber, das Liebe (das "i") nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch (dreidimensional) in sich aufnimmt, führt nicht zu lauter Liebesseligkeit, sondern ebenso sehr zu Leid und Schmerz.
Und dann? Was zeigt das animierte Bild weiter?
Das mit "i" erfüllte Leben (Lieben) stellt das Leben auf den Kopf , –  und vereint alles (Leben, Lieben, Leiden) in sich und wird (von der irdischen Perspektive her gesehen) klein bis zum Entschwinden. Aber es entschwindet nicht in den Tod, sondern ins ewige Leben des Herzens Jesu. Dort ist es in Ewigkeit grösser als es je an anderem Ort sein könnte. Denn die Grösse von Gottes Güte übersteigt alles Denkbare.